Ausstiegsgründe

Gründe für den Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung

Koalitionsvertrag der 18. Bundesregierung:

„Wir werden die Klärschlammausbringung zu Düngezwecken beenden und Phosphor und andere Nährstoffe zurückgewinnen.“

Die rechtliche Umsetzung soll durch die Novelle der Abfallklärschlammverordnung erfolgen. Nach Aussage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit soll es eine Übergangsfrist von 10 Jahren (ab 2015) geben. Eventuell werden Erleichterungen für Kläranlagen der Größenklassen 1 und 2 vorgesehen.

Weitere Gründe:

Die aktuelle Düngemittelverordnung sieht bereits ab dem 01.01.2015 verschärfte Grenzwerte vor und verbietet faktisch den Einsatz synthetischer Polymere ab dem 01.01.2017.

Eine weitere Einschränkung der Klärschlammausbringung in der Landwirtschaft um mindestens 10 % ist durch die anstehende Neufassung der Düngeverordnung (Begrenzung Gesamtstickstoff) zu erwarten.